Gijs Bakker

Brosche "Blue Oil"- 2006
Ohrring "Double Earring" - 2006
Brosche "Jaguar 3E 1975" - 2001
Armreif - 1997 Nylon blau
Brosche "Furman" Auflage 1/5 Silber Citrin 101,07 ct. Photo Plexiglas
"Ferrari Dino"
"Jaguar D 1955" - Kalzedon 76,53 ct / Silber 925/ Plexiglas
"Collier Adam" , 1988, vergoldetes Messing, Ø 30 cm
"Cellini with ball", 1998, Brosche, Weißgold, Diamanten, Silber, computermanipulierte Photographie, Plexiglas
Armreifen "Shot" und Ring "Kleinfingerring"

GIJS BAKKER : "I don´t wear Jewels, I drive them"

In den letzten zwei Jahrzehnten hat Gijs Bakker Schmuck entworfen, der den Betrachter in seine Welt von Schönheit und ironischem Witz einlädt. Durch die Verwandlung von digital manipulierter Fotographie in ästhetische Objekte, konfrontiert Gijs Bakker uns unmittelbar mit unserer Bewunderung und Begierde für die gegenständliche Form, sei es ein menschlich/göttlicher Körper, eine üppig sinnliche Blume, oder ein sexy Sportwagen. Diese Ausstellung präsentiert eine Auswahl aus Gijs Bakkers Arbeit, in der eine Brosche Ausdruck seiner Sozialkritik an unserem Verhältnis zur Alltagskultur wird.

"Nicole D`Bryan, Gallery Director, Houston Center for Contemporary Craft"

Gijs Bakker , Jahrgang 1942, zählte bereits früh zu den Hohepriestern des Designs im Industriebereich und in der Schmuckgestaltung. Seine Arbeiten sind in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen der Niederlande, Deutschland, Großbritannien, Australien, Japan, Israel und den USA vertreten.
Seit 1971 bis heute wurde er mit Lehraufträgen betraut und ist sei 1987 Professor an der Design-Akademie in Eindhoven.

Gijs Bakker gründete 1993 mit Renny Ramakers " Droog Design ", eine Vereinigung von Designern, die sich der Klarheit und Schlichtheit holländischer Formentradition verpflichtet fühlt. Durch internationale Ausstellungen und Messen ist Droog-Design zu einem in der Fachwelt anerkannten Begriff geworden.

Nach der Ausstellung " Holysport Shot ", die wir 1998 im Verbund mit Galerien in Philadelphia, Amsterdam, Wien und Padua zeigten und daraus die Titelarbeit der Ausstellung, die Brosche " Cellini with Ball" an die bekannte Privatsammlung Ing Asenbaum, eine weitere große Arbeit das Collier " Johnny awakes " an das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verkaufen konnten.

Die Idee zu diesem Projekt "I`don`t wear Jewels, I drive them" war geboren, als Gijs Bakker vor 2 Jahren eine Alpha Romeo-Werbung sah, die diesem fröhlichen Projekt seinen Titel gab.
Die Sportwagen der Klassen Ferrari, Jaguar, Mc. Laren, Marcos und Porsche sind vertreten. Fotos, großen Teils von Oldtimern der genannten Marken, sind mit Laminat belegt, in Silber gefasst und mit Steinen besetzt.